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Kompromiss zur Erbschaftsteuer

Nachdem das Bundesverfassungsgericht gedroht hat, notfalls selbst eine Neuregelung zu treffen, haben Bund und Länder nun ihren Streit um die Reform der Erbschaftsteuer beigelegt.

Nach langen Beratungen hat der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat einem Kompromissvorschlag zugestimmt. Im Grundsatz bleibt es bei der vom Bundestag verabschiedeten Reform, allerdings mit einigen meist geringfügigen Verschärfungen. Beispielsweise wird die zinslose Stundung der Erbschaftsteuer auf Betriebsvermögen nun nur 7 Jahre statt der ursprünglich vorgesehenen 10 Jahre möglich sein und die Beschränkung des Kapitalisierungsfaktors für das vereinfachte Ertragswertverfahren fällt etwas niedriger aus.

Außerdem sollen sämtliche Freizeit- und Luxusgegenstände im Betriebsvermögen, die typischerweise der privaten Lebensführung dienen, nicht begünstigt sein, sofern deren Herstellung, Verarbeitung oder Verkauf nicht der Hauptzweck des Unternehmens ist. Einen ausführlichen Beitrag zur endgültigen Erbschaftsteuerreform lesen Sie in der nächsten Ausgabe.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesrats vom 22. September 2016