Viele haben ihn gefordert, so manchen reicht er nicht aus und wieder andere stellen seine Wirksamkeit grundsätzlich infrage, aber nun wurde er beschlossen: der sogenannte Tankrabatt.
Mit der temporären Absenkung der Energiesteuer auf Diesel und Benzin reagiert die Bundesregierung auf die zuletzt stark gestiegenen Kraftstoffpreise. Für zwei Monate – vom 1. Mai bis Ende Juni 2026 – sollen Autofahrerinnen und Autofahrer entlastet werden. Bis zu 17 Cent brutto pro Liter könnten die Preise sinken. Dem Staat entgehen so Einnahmen in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro. Für einen durchschnittlichen Autofahrer dürfte der Rabatt in den zwei Monaten eine Ersparnis im niedrigen zweistelligen Bereich bedeuten.
Unstrittig ist: Der Handlungsdruck war groß. Die Energiepreise sind infolge geopolitischer Spannungen deutlich gestiegen, allen voran die Rohölpreise. Für viele Menschen bedeutet das spürbare Mehrkosten im Alltag.
Der Tankrabatt ist vor allem ein kurzfristiges Instrument. Er soll Zeit verschaffen, keine strukturellen Probleme lösen.