Die Vorweihnachtszeit lädt Unternehmer förmlich dazu ein, Geschenke online zu bestellen, ob für Kunden, Partner oder Mitarbeiter. Das geht schnell, ist bequem und verspricht eine große Auswahl. Doch gerade beim Online-Weihnachtsshopping lauern steuerliche Fallstricke, die Unternehmer schnell übersehen können. Auf zwei Stolpersteine wollen wir konkret eingehen, mit dem Ziel, dass sie gar nicht erst zu solchen werden:

  • Vermischung von privat und betrieblich: Bestellt ein Unternehmer über sein privates Kundenkonto oder mischt private und betriebliche Artikel in einer Bestellung, wird die Zuordnung im Nachhinein schwierig. Nur betriebliche Ausgaben mit nachvollziehbaren Belegen sind als Betriebsausgaben und für den Vorsteuerabzug nutzbar.​ Klar getrennte Accounts und Bestellungen sind daher dringend zu empfehlen.

  • Fehlende oder unvollständige Rechnungen: Viele Plattformen stellen standardmäßig nur Bestellbestätigungen ohne vollständige Rechnungsangaben bereit. Dies kann zu einem Problem werden. Daher sollte die Auswahl der Plattform sorgfältig erwogen werden.

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